Wenn alles in dir gehen will – und genau das der Wendepunkt ist

Wenn wir gemeinsam arbeiten, werden deine Schutzschichten berührt.
Dagegen kann ich gar nichts machen. Das bin einfach ich.

Dieser Text ist keine Einladung zum Wohlfühlen.
Er ist eine Einladung zum Ehrlichsein.

Und dann fährt dein Programm hoch.
Das Sabotageprogramm, das dich von dem abhält, was du am meisten willst.

Denn meine Führung lässt genau das Unangenehme in dir hochgehen.
Die Ladung. Oft innerhalb kürzester Zeit.

Und alles in dir will weg.
Findet das blöd.
Sucht den Ausgang.
Erzählt dir dabei tausend gute Gründe.

Ich kenne diese Sabotageprogramme selbst sehr gut.

Ich hatte eine Lehrerin, die mir auf die gleiche Art den Spiegel vorhielt.
Und ich schwöre dir: Es hat mich alles gekostet, trotzdem hinzugehen.
Dranzubleiben. Weiterzumachen.

Jahrelang.

Verpasste Züge. Flüge. Krankheiten.
Dieses krasse Gefühl in mir: Ich will das nicht.
Alles in mir hat geschrien.
Es hat sich falsch angefühlt.

Aufhören wäre so einfach gewesen.

Richtig oft habe ich mich am Klo eingesperrt
und beschlossen, ich gehe da nie wieder raus.

Wenn Schutzmuster schmelzen, kann sich das wie Sterben anfühlen.
Und ja – ein Teil von dir stirbt tatsächlich.

Zuerst ist es dieses Gefühl:
Es reicht jetzt.
Ich kenne das schon.
Das bringt eh nichts.

Dein Problem ist ja eigentlich gar nicht so schlimm.
Du hast bis jetzt auch ganz gut gelebt.

Mein größtes Learning aus all dem war:

An genau diesem Punkt weiterzumachen.
Nicht abzubiegen.

Sondern trotz dieses inneren Drangs, gehen zu wollen, da zu bleiben.

Und in diesem Fall ist Bleiben kein Drübergehen über dein Gefühl.

Bleiben ist ein Hingehen zu dir selbst.

Ich weiß, wie herausfordernd das ist.

Und ich weiß auch, was kommt, wenn du bleibst.

Weil ich selbst geblieben bin.

Leichtigkeit.
Lebensfreude.
Liebe.
Verbundenheit.
Nähe.

Glück.
Wahrhaftigkeit.
Intensität.

Freiheit.
Eine innere Freiheit, der die äußere folgt.

Ein sattes, lebendiges Leben,
in dem du dich liebst –
egal, was im Außen passiert.

Und ich frage dich:

Ist es das nicht wert, zu bleiben?

Und falls du spürst, dass du genau an diesem Punkt sonst gehst:
Du musst das nicht alleine halten.

Wenn dich dieser Text berührt hat, bist du vielleicht genau an dem Punkt, an dem Bleiben etwas verändert.

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